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Veranstaltungen bei Yad Vashem in Jerusalem

Eröffnung der Frauenausstellung

Am 6. April 2007 wurde die neueste Ausstellung von Yad Vashem, die Frauenausstellung, feierlich eröffnet. Die Ausstellung ist die bislang umfangreichste, die je von Yad Vashem produziert wurde.

An der feierlichen Eröffnung nahmen Frau Fini Steindling aus Wien, Charlotte Knobloch für den Freundeskreis von Yad Vashem Jerusalem in Deutschland e.V. sowie Dr. Josef Bollag und Gemahlin für den Verein Schweizer Freunde von Yad Vashem teil.


Fini Steindling, Charlotte Knobloch, Herr und Frau Bollag bei der Eröffnung der Frauenausstellung
Fini Steindling, Charlotte Knobloch, Herr und Frau Bollag bei der Eröffnung der Frauenausstellung

In mancherlei Hinsicht war der Weg zum Tod, den Männer, Frauen und Kinder beschritten, unterschiedlich. Die Ausstellung möchte das menschliche Gesicht, das sich hinter rein historisch-faktischen Darstellungen verbirgt, enthüllen und den einzigartigen Erfahrungen von Frauen im Holocaust eine Stimme verleihen. Die Grausamkeiten, die sie durchmachten, werden in der Ausstellung nicht im Detail erzählt, sondern sie dienen lediglich als Hintergrundinformation für das eigentliche Ziel: Die weite Bandbreite der unterschiedlichen Reaktionen jüdischer Frauen auf die verheerende Situation, in der sie sich befanden, zu zeigen. Sie waren hin und hergerissen zwischen doppelten Verpflichtungen – gegenüber ihren Familien und älter werdenden Eltern sowie weiteren Verpflichtungen auf der einen Seite – und und ihrem Kampf um das eigene Überleben unter den schwersten Umständen auf der anderen Seite.

Im deutschsprachigen Raum wurde die Ausstellung großzügig unterstützt durch: Die Familie Steindling, den Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus, der Alfred Freiherr von Oppenheim Stiftung, den Staat Sachsen, Rolf Becker, Miriam Gertler und Israel Weisbort aus Deutschland sowie den Verein Schweizer Freunde von Yad Vashem, den Österreichischen Freunden von Yad Vashem und dem Verein der Liechtensteiner Freunde von Yad Vashem.


Ausstellungseröffnung Ein beschwerlicher Weg: Samuel Bak – 60 Jahre Kreativität

Anfang Dezember 2006 wurde die Ausstellung mit Kunstwerken von Samuel Bak Ein beschwerlicher Weg: Samuel Bak – 60 Jahre Kreativität im Ausstellungspavillon von Yad Vashem feierlich eröffnet. Die Ausstellung des Künstlers und Überlebenden des Ghettos von Wilna war bis März 2007 in Jerusalem zu sehen.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung kamen Carolyne und Dr. André Bollag aus der Schweiz nach Yad Vashem. Durch ihre großzügige Unterstützung ermöglichten sie, dass die Ausstellung derzeitig als Wanderausstellung auf Deutsch konzipiert und somit demnächst im deutschsprachigen Raum gezeigt werden kann. Über aktuelle Ausstellungstermine werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Künstler Samuel Bak; Shaya Ben Yehuda, Direktor der Abt. für Internationale Beziehungen; Dr. André Bollag; Carolyne Bollag
Künstler Samuel Bak; Shaya Ben Yehuda, Direktor der Abt. für Internationale Beziehungen; Dr. André Bollag; Carolyne Bollag

 

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