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Veranstaltungen der Freundeskreise

Veranstaltungen des Freundeskreises von Yad Vashem Jerusalem in Deutschland e.V. 2008

13. Oktober bis 30. November
Die Bilder und Zeichnungen des russischen Soldaten Tolkatchev über die Befreiung der Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz werden in Herzogenrath gezeigt werden.

„Ich tat was ich tun musste, ich konnte nicht anders.“ Zinovii Tolkatchev (1903-1977) nahm als russischer Soldat an der Befreiung der Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz teil. Seine Erfahrungen und Eindrücke hielt er unmittelbar, teilweise auf dem Papier der Kommandatur Auschwitz, in eindrücklichen Bildern und Zeichnungen fest. Seit Mai 2005 sind seine Werke im Rahmen der Wanderausstellung „Der Soldat Tolkatchev. An den Toren zur Hölle“ auch dem Publikum in Deutschland zugänglich.

10. März
Frau Dr. Else Beitz, Ehefrau von Prof. Dr. Berthold Beitz, wurde in einer Feierstunde im Rahmen der Familie in Essen die Medaille und offizielle Urkunde, mit der sie als Gerechte unter den Völkern anerkannt wird, überreicht. Yad Vashem würdigt damit das Verhalten von Else Beitz während der Zeit des Nationalsozialismus, in der sie unter Einsatz ihres Lebens Juden vor dem Tod gerettet hat.

Neben dem Vorstandsvorsitzenden von Yad Vashem, Avner Shalev, und Staatsministerin Hildegard Müller, Vorsitzende des Freundeskreises in Deutschland, nahmen an der Feierstunde Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden und Vorstandsmitglied des deutschen Freundeskreises, sowie Arik Rav-On, Direktor für die Schweiz und die deutschsprachigen Länder, teil. Frau Knobloch gratulierte im Namen des Zentralrates und Staatsministerin Müller verlas ein Grusswort der Bundeskanzlerin.

Die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem Jerusalem verlieh erstmalig 1963 den Titel eines Gerechten unter den Völkern an Nichtjuden, die während des Holocaust aus selbstlosen Gründen Juden das Leben gerettet haben. Weltweit ist nur Yad Vashem dazu berechtigt, diese ehrenvolle Auszeichnung zu verleihen.



Dr. Else Beitz (mitte) hält die Medaille und Hildegard Müller (rechts) die Ehrenurkunde, mit der Yad Vashem Frau Beitz als „Gerechte unter den Völkern“ würdigt. Links abgebildet ist Avner Shalev. ©Foto: Peter Wieler, Essen


9. März bis 25. Mai
Die multimediale Ausstellung „Lichtflecke - Frau sein im Holocaust“, welche zurzeit im Residenzschloss in Dresden zu sehen ist, stieß bisher auf großes Publikumsinteresse und wurde daher um weitere drei Wochen verlängert. Sie kann somit noch bis zum 25. Mai 2008 besucht werden.

Die Ausstellung ist am 9. März im Beisein von Geert Mackenroth, Justizminister des Freistaates Sachsen, Staatsministerin Hildegard Müller, Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises von Yad Vashem in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Avner Shalev, Vorstandsvorsitzender von Yad Vashem, feierlich eröffnet worden. Dank der Unterstützung der Sächsischen Staatskanzlei ist die Ausstellung erstmals außerhalb Israels zu besichtigen. Darüber hinaus wurde sie u.a. durch die großzügige Unterstützung unserer Spender aus dem deutschsprachigen Raum ermöglicht: Familie Steindling (Österreich), Österreichischer Nationalfonds für die Opfer des Nationalsozialismus, Alfred Freiherr von Oppenheim Stiftung (Deutschland), Rolf Becker (Deutschland), Miriam Gertler (Deutschland), Israel Weissbort (Deutschland), Freundeskreis von Yad Vashem Deutschland, Verein der Liechtensteiner Freunde von Yad Vashem, Österreichische Freunde von Yad Vashem, Verein der Schweizer Freunde von Yad Vashem.

Die Ausstellung „Lichtflecke – Frau sein im Holocaust“ im Residenzschloss in Dresden
Die Ausstellung „Lichtflecke – Frau sein im
Holocaust“ im Residenzschloss in Dresden

 


Anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages 2008 wurde im Landtag zu Erfurt eine Gedenkstunde abgehalten. Neben weiteren Abgeordneten hielt Landtagspräsidentin Frau Schipanski eine Ansprache. Als Gastredner war Avi Primor geladen. Im Anschluss daran wurde die Ausstellung von Samuel Bak durch Hinrich Kaasmann, Vorstandsmitglied im Freundeskreis von Yad Vashem, in der Lobby des Landtages eröffnet. Die Bilder wurden dort bis zum 20. Februar gezeigt.

Gedenkstunde anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages 2008 im Landtag zu Erfurt.
Gedenkstunde anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktages 2008 im Landtag zu Erfurt.


Vom 15. bis zum 30. Januar wurde die Ausstellung „Der Soldat Tolkatchev. An den Toren zur Hölle“ im Landtag in Stuttgart gezeigt. Neben Reden vom Landtagspräsidenten Herrn Straub, der Vorstandsvorsitzenden des deutschen Freundeskreises von Yad Vashem Frau Hildegard Müller und Frau Desiree Dietrich, Mitarbeiterin im Freundeskreis von Yad Vashem, wurde die Vernissage untermalt von klassischer Musik, vorgetragen von jungen Musikern aus Stuttgart.

v. li.: Staatsministerin Hildegard Müller, Vorsitzende des Freundeskreises von Yad Vashem in Deutschland e.V., und Landtagspräsident von Baden-Württemberg, Peter Straub.
v. li.: Staatsministerin Hildegard Müller, Vorsitzende des Freundeskreises von Yad Vashem in Deutschland e.V., und Landtagspräsident von Baden-Württemberg, Peter Straub.
 


Die Ausstellung „Samuel Bak. 60Jahre Kreativität“ wurde am 3. Januar 2008 im Stadtmuseum in Landsberg eröffnet. Landsberg wurde als erster Ort für diese außergewöhnliche Ausstellung in Europa gewählt, da Samuel Bak nach Kriegsende einige Zeit in einem DP- Camp in Landsberg verbrachte.
 



Veranstaltungen und Seminare des Freundeskreises von Yad Vashem Jerusalem in Deutschland e.V. 2007

2. Mai ‏2007‏
Die jährliche Mitgliederversammlung des Freundeskreises von Yad Vashem Jerusalem in Deutschland e.V. fand in Anwesenheit von Herrn Avner Shalev, Vorstandsvorsitzender von Yad Vashem, sowie von Herr Shaya Ben-Yehuda; Direktor der Abteilung für Internationale Beziehungen Yad Vashem, im „Alten Ratssaal“ der Jüdischen Gemeinde zu Berlin statt.
Als neuer Vorstand wurde dabei gewählt:
-Hildegard Müller Vorsitzende
-Anton F. Börner 1. Stellvertreter
-Dr. Bernhard Blohm 2. Stellvertreter
-Peter Sauerbaum Schatzmeister
-Horst Dahlhaus Schriftführer
-Josef Grotte Ehrenmitglied des geschäftsführenden Vorstandes
Sowie als Beisitzer: Daniel Abele, Ida Bubis, Hinrich Kaasmann, Charlotte Knobloch und Hans Scholz

Arik Rav-On, Rainer Bürkle, Hans Scholz, Dr. Bernhard Blohm,Josef Grotte, Hinrich Kaasmann, Avner Shalev, Hildegard Müller, Daniel Abele, Anton Börner, Peter Sauerbaum und Shaya Ben Yehuda
Arik Rav-On, Rainer Bürkle, Hans Scholz, Dr. Bernhard Blohm, Josef Grotte, Hinrich Kaasmann, Avner Shalev, Hildegard Müller, Daniel Abele, Anton Börner, Peter Sauerbaum und Shaya Ben Yehuda\
 


Veranstaltungen des Vereins Liechtensteiner Freunde von Yad Vashem ‏2008

16. April bis 18. Mai
Auszüge aus dem Lebenswerk von Samuel Bak können noch bis zum 18. Mai im Rahmen der Ausstellung „Ein beschwerlicher Weg. Samuel Bak – 60 Jahre Kreativität“ im Kulturzentrum Gasometer in Triesen besichtigt werden.
Die deutschsprachige Bak-Wanderausstellung wurde u.a. durch die großzügige Unterstützung von Dr. André und Carolyne Bollag aus der Schweiz ermöglicht.

9. April
Im April kam der Verein Liechtensteiner Freunde zur Jahreshauptversammlung zusammen und legte einen interessanten Bericht zu den vielseitigen Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr vor. mehr

28. Januar
Anläßlich des Internationalen Holocaustgedenktages wurde in Zusammenarbeit zwischen der Liechtensteiner Regierung und des Freundeskreises von Yad Vashem in Leichtenstein eine Gedenkstunde im TaKino in Schaan veranstaltet. Neben Ansprachen von Regierungsrat Martin Meyer und Evelyne Bermann, Vorstandsmitglied des Liechtensteiner Freundeskreises, wurde der Film von Robert Thalheim „Am Ende kommen die Touristen“ gezeigt.


v. li.: Arik Rav-On, Robert Thalheim, Evelyne Bermann und Dr. Martin Meyer bei der Gedenkveranstaltung in Schaan
v. li.: Arik Rav-On, Robert Thalheim, Evelyne Bermann und Dr. Martin Meyer bei der Gedenkveranstaltung in Schaan


Veranstaltungen des Vereins Liechtensteiner Freunde von Yad Vashem 2007

Am 29. Januar fand die offizielle Holocaust Gedenkfeier der Regierung unter Mitwirkung des Vereins Liechtensteiner Freunde von Yad Vashem statt. Mehr
 


Veranstaltungen der Österreichischen Freunde von Yad Vashem 2008

8. April
Am 8. April fand mit mehr als 250 geladenen Gästen die Generalversammlung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem in den Redoutensälen des Linzer Landestheaters statt. Die Festrede hielt der österreichische Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer. Darüber hinaus sprachen der Vorsitzende des Freundeskreises Günther Schuster, Abg. z. NR Franz Morak, Landesrat Dr. Josef Stockinger, der Israelische Botschafter Dan Ashbel sowie der Vorstandsvorsitzende von Yad Vashem Jerusalem Avner Shalev.
In diesem Jahr wurde vom Freundeskreis erstmalig der „Award of Excellence der Österreichischen Freunde von Yad Vashem“ verliehen, der an Kommerzialrätin Rudolfine Steindling ging.

v. li.: Günther Schuster, Ulrike Schuster, Bundeskanzler Dr. Gusenbauer, Avner Shalev
v. li.: Günther Schuster, Ulrike Schuster,
Bundeskanzler Dr. Gusenbauer, Avner Shalev

11. Februar bis 1. März
Dank der Zusammenarbeit der Österreichischen Freunde von Yad Vashem und dem niederösterreichischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, konnten die Bilder des Soldaten Tolkachtev vom 11. Februar bis zum 1. März im Landhaus in St. Pölten gezeigt werden. Redner bei der Vernissage, die durch das Klezmer Ensemble Stark & Freijlach begleitet wurde, waren Günther Schuster, Vorsitzender des Freundeskreises, Landtagsabgeordneter Dr. Martin Michalitsch sowie Arik Rav-On, Direktor für die deutschsprachigen Länder und die Schweiz.

„Ich tat was ich tun musste, ich konnte nicht anders.“ Zinovii Tolkatchev (1903-1977) nahm als russischer Soldat an der Befreiung der Konzentrationslager Majdanek und Auschwitz teil. Seine Erfahrungen und Eindrücke hielt er unmittelbar, teilweise auf dem Papier der Kommandatur Auschwitz, in eindrücklichen Bildern und Zeichnungen fest. Seit Mai 2005 sind seine Werke im Rahmen der Wanderausstellung „Der Soldat Tolkatchev. An den Toren zur Hölle“ auch dem Publikum im deutschsprachigen Raum zugänglich.

27. Januar
Die Österreichischen Freunde von Yad Vashem veranstalteten zusammen mit der Landeshauptstadt Linz am 27. Januar eine Gedenkstunde im Alten Linzer Rathaus, von dessen Balkon Hitler 1938 den Anschluss Österreichs verkündet hatte. Neben Hauptredner Dr. Jonny Moser, Historiker und Zeitzeuge, der kurz vor seiner Deportation nach Auschwitz gerettet werden konnte, sprachen Günther Schuster, Vorsitzender des Freundeskreises, Planungsrat Klaus Luger und Vizebürgermeister Dr. Erich Watzl. Mehrfach wurde dabei die Aufgabe Yad Vashems betont, das würdige Gedenken an die Opfer des Holocaust zu wahren. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch das Brass Quintett der Linzer Musikschule sowie vom Klezmer Ensemble Stark & Frejlach.
 


Veranstaltungen der Österreichischen Freunde von Yad Vashem 2007

Generalversammlung in Linz
Am 7. März fand in feierlichem Rahmen die vierte Generalversammlung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem in Linz statt. An der Veranstaltung nahmen mehr als 130 Mitglieder des Freundeskreises sowie prominente Gäste teil. So befanden sich unter den zahlreichen Rednern Österreichs Justizministerin Dr. Maria Berger als Vertreterin der Regierung sowie der Gesandte Eytan LevOn für den Staat Israel. Auch hier wurde die derzeit im österreichischen Raum reisende Wanderausstellung von Yad Vashem „Kein Kinderspiel“ gezeigt.

Generalversammlung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem in Linz. 1. Reihe v. li. n. re.: Fini Steindling, Arik Rav-On, Klaus Luger, Wolfgang Schimböck, Dr. Maria Berger, Eytan LevOn, Dr. Rolf Steininger, Thomas Stelyer, Gunther Trübwasser
Generalversammlung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem in Linz. 1. Reihe v. li. n. re.: Fini Steindling, Arik Rav-On, Klaus Luger, Wolfgang Schimböck, Dr. Maria Berger, Eytan LevOn, Dr. Rolf Steininger, Thomas Stelyer, Gunther Trübwasser
 


Veranstaltungen des Vereins Schweizer Freunde von Yad Vashem 2008

26. Juni
Die Jährliche Mitgliederversammlung der Schweizer Freunde von Yad Vashem findet am 26. Juni 2008 um 18.00 Uhr im Archiv für Zeitgeschichte in Zürich statt.

Arik Rav-On, Direktor für die deutschsprachigen Länder und die Schweiz wird im Rahmen dessen einen Kurzvortrag über die Aktivitäten von Yad Vashem halten und einen Film zeigen, in welchem Schweizer Zeitzeugenaussagen dokumentiert wurden.

 

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