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Seminarangebot der Internationalen Schule für Holocaust-Studien
1. Studienseminare in Yad Vashem/Israel
- Zweiwöchige Intensivseminare mit jeweils
einem kurzen Vor- und Nachbereitungsseminar im Herkunftsland
der Teilnehmer. Diese Seminare sind für bestimmte
Zielgruppen zugeschnitten, z.B. Lehrer oder
Gedenkstättenmitarbeiter aus einem Bundesland.
- Offene Seminare mit Teilnehmenden aus
allen deutschsprachigen Ländern
Aus dem Seminarinhalt:
- Wissenschaftliche Vorträge zu Themen wie Jüdisches Leben vor und während des Holocaust; Der Holocaust in der Literatur; Antisemitismus
- Begegnungen mit Überlebenden des Holocaust
- Workshops zu den in Yad Vashem entwickelten Unterrichtseinheiten
- Erfahrungsaustausch mit israelischen Lehrern und Wissenschaftlern
- Führung durch das Gelände von Yad Vashem und das Neue Museum für Holocaust-Geschichte
- Geführte Touren zu den zentralen Stätten Israels, um das Land und seine historischen Narrative aus heutiger Perspektive kennenzulernen
Stimmen von Seminarteilnehmern über ihre Fortbildung in Israel:
„Die Fortbildung in Yad Vashem war ein Höhepunkt in meinen bisherigen Fortbildungen. Höhe des Niveaus, Breite der Untersuchungsgegenstände und Reihenfolge der Darbietungen der verschiedenen Aspekte erwiesen sich bei aller intellektuellen Anstrengung der zumeist aufs Zuhören beschränkten Aktionsform von einer beeindruckenden Güte. Die Referenten gaben eine solche Fülle von Informationen, dass es noch einige Zeit brauchen wird, sie auch durch nachbereitende Lektüre zu verarbeiten.“
„Die inhaltlich-sachliche Annäherung an das Thema „Auschwitz“ hat mich in Umfang, Tiefe, intellektuellem Anspruch und in der Vielfalt ihrer methodischen Ansätze überrascht, mich geistig und menschlich gefordert und mich in ihren Ergebnissen immer wieder zutiefst beeindruckt und zufriedengestellt.“
„Die Entscheidung, das Seminar in Israel selbst stattfinden zu lassen, trug in herausragender Weise zum Gelingen der Veranstaltung bei. Die Möglichkeit und Erfahrung, von israelischen Wissenschaftlern in Israel unterrichtet zu werden, als Gast, aber auch als außenstehender Beobachter am israelischen Alltag partizipieren zu können und unmittelbare Eindrücke von der Vielfalt und Widersprüchlichkeit israelischer Kultur und Lebenswirklichkeit zu gewinnen, war motivierend und anregend, konnte theoretische Unterrichtsinhalte konkretisieren und nachvollziehbar machen, konnte Lernen nicht nur zu einem sachlich-intellektuell betonten, sondern zu einem alle Sinne umfassenden und damit besonders nachhaltigen Erlebnis machen.“
„In meiner Funktion als Lehrer und Erzieher werde ich mich noch weiter verpflichtet fühlen, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung von Menschlichkeit und Mitgefühl als Voraussetzung für friedliches Zusammenleben zu vermitteln, für Toleranz und Verständnis zu werben, aber auch klar Position zu beziehen und dadurch werte- und meinungsbildend tätig zu werden...“
2. Lehrerfortbildungen in den
deutschsprachigen Ländern
Regionale Fortbildungen
Regionale Fortbildungen zwischen 3 und 5 Tagen Dauer,
Themenschwerpunkt: Pädagogische und historische Aspekte des Holocaust. Die Planung erfolgt meist gemeinsam mit Kooperationspartnern vor Ort.
Internetseminar (in Entwicklung)
Über das Internet wird die Möglichkeit zu einem Fernseminar
gegeben: Eine Gruppe von ca. 25 Pädagogen erhält zu
verschiedenen Themen Materialien und Arbeitsvorschläge, die in
Einzelaktivität jeweils binnen 2 Wochen bearbeitet werden
sollen.
Dauer: 12 virtuelle Treffen. Eine festgelegte Chatzeit
ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Seminarteilnehmern
untereinander und mit dem Betreuer des Seminars.
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